پنج شنبه , ۲۳ آبان ۱۳۹۸
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Die Ursache der Niederlage des kurdischen Volkes in seinem Kampf für Freiheit und Unabhängigkeit beruht in der Unkenntnis über seine Feinde!

Die Ursache der Niederlage des kurdischen Volkes in seinem Kampf für Freiheit und Unabhängigkeit beruht in der Unkenntnis über seine Feinde!

Die aktuellen Ereignisse in Syrien und die Kurdenfrage, die Zusammenarbeit der syrischen Kurden mit den USA, die Entwicklung der Ereignisse in „der autonomen Region Kurdistan“ (Irak) und die Zusammenarbeit der dortigen Kurdenführer mit den Zionisten, Imperialisten und ihren Verbündeten vom IS, die Aussage des Vorsitzenden der kurdisch-demokratischen Partei / Iran über die Zusammenarbeit mit den israelischen Zionisten sowie die Aufforderung an die USA zum militärischen Angriff auf den Iran, die Zusammenarbeit der iranischen Kurdengruppen mit der Gruppe um Mansur Hekmat und der Verbreitung seiner israelisch geprägten Theorien, hat unsere Partei zu dem Entschluss gebracht, sich über die politischen Ziele des kurdischen Volkes und über den wahren Weg seiner Befreiung zu äußern.

Es ist nicht zu leugnen, dass das kurdische Volk im Iran unterdrückt wird. Dem kurdischen Volk war es weder unter dem Regime des Shahs noch in der islamischen Republik gestattet, die eigene kurdische Sprache in der Schule zu erlernen und zu unterrichten. Weder damals noch heute ist es dem kurdischen Volk erlaubt, eigene regionale Verwaltungen einzurichten, obwohl dieses Recht zu den erfolgreichen Errungenschaften der Konstitutionellen Revolution (“Enghelabe Maschrutiat”) im Iran gehörte.

Es ist ein offenes Geheimnis, dass sich unter vielen Kurden in der Region eine Ideologie des Nationalchauvinismus verbreitet hat, …

Eine Denkweise, die auf der Grundlage eines blinden Nationalchauvinismus basiert, führt dazu, dass eine Vielzahl von Kurdengruppen – unabhängig davon in welchem Land sie auch leben – in ihrem Kampf um Gleichberechtigung und Selbstbestimmung mit reaktionären Weltmächten oder mit reaktionären Bewegungen aus den Nachbarstaaten zusammen arbeiten und als deren Handlanger agieren und benutzt werden. Dies führt aber nur zu ständigen Niederlagen in ihrem Kampf

Beispielhaft sind folgende Ereignisse zu erwähnen:

Mullah Mustafa Barsani – bekannt als „Vater des kurdischen Volkes“ – arbeitete eng mit dem damaligen Shah von Iran zusammen, um die damalige irakische Regierung zu bekämpfen. Hierdurch konnten zahlreiche Geheimagenten vom iranischen Savak und auch israelische Geheimagenten des Mossad sowie iranische und israelische Militärberater sich im Nordirak frei bewegen und die Völker der Region ausspionieren bzw. bekämpfen. Dieser Mustafa Barsani war immer stolz auf der Seite der israelischen Regierung gegen die arabische Bevölkerung in der Region zu fungieren und sie zu bekämpfen. Er bekam hierfür militärische und finanzielle Unterstützung von Israel. Er gratulierte auch der israelischen Regierung für ihren Sieg im Sechs-Tage-Krieg gegen die Araber.

Abbildung, von l. n. r.: Masoud Barsani, Menachen Nahik Navut (stellvertretender Direktor des Mossad in den Jahren 1984 – 1986), Mahmud Othman (irakischer Parlamentsabgeordneter), Tzwi Zamir (Direktor des Mossad in den Jahren 1968 – 1976), Nachum Admoni (Direktor des Mossad in den Jahren 1982 – 1989), ein Pechmerga-Kämpfer.

Masoud Barsani (der Sohn von Mustafa Barsani) sowie der andere Führer der irakischen Kurden Djalal Talebani arbeiteten ihrerseits unter dem Deckmantel des „Kampfes des kurdischen Volkes für seine Rechte“ eng mit dem amerikanischen Kriegsverbrecherpräsidenten George W. Bush zusammen. Die US-Streitkräfte, die bei ihrer Invasion im Irak unter Verstoß gegen Grundlagen der UNO und gegen alle Völker der Region kämpften, erhielten die volle Unterstützung der Kurdenführer. Die US-Streitkräfte konnten das irakische Kurdistan ebenfalls als Basis für militärische Angriffe auf die Nachbarländer nutzen. Über 3000 Kurden wurden von den Amerikanern militärisch ausgebildet, um die Ziele der Amerikaner und Zionisten in der Region auszuführen. Im irakischen Kurdistan entstand ein „kleines Israel“ mit zahlreichen Geheimagenten des israelischen Mossad in unmittelbarer Nähe zur iranischen Grenze, welches heute auch als Basislager für Aktionen gegen den Iran und Syrien dient.

Das hierdurch erhaltene „Selbstbestimmungsrecht des kurdischen Volkes“ im irakischen Kurdistan, das durch Feindschaften mit anderen Völkern erreicht wurde, ist extrem fragil. Dies wird nicht ohne Konsequenzen bleiben. Aus Angst vor Rache suchen die Führer nach noch mehr Unterstützung bei der amerikanischen und der israelischen Regierung. So bekommt der IS im Irak von der kurdischen Regierung im Irak Unterstützung, um den Irak zu erobern. Die kurdische Regierung im Irak unterstützt den IS, weil sie der Auffassung ist, „der IS töte die arabischen Feinde“. Sie sind blinde Nationalchauvinisten, die den Feind vom Freund nicht unterscheiden können. Dadurch schaufeln sich die Führer des irakischen Kurdistan ihr eigenes Grab. Keiner der Völker in der Region wird die Gründung eines Kurdistans akzeptieren, welche als Basis der reaktionären Kräfte in der Region dient. Es wird zu einer „Kolonie der USA“ werden.

Leider unterstützen die iranischen Kurden dieses „Selbstbestimmungsrecht“ der Kurden im Irak, weil sie davon profitieren und „Geschäfte“ abschließen können.

Es gibt keine einzige kurdische Gruppe/ Organisation in der Region, die den damaligen Einmarsch der USA im Irak sowie eine Zusammenarbeit der irakischen Kurden mit den USA und Israel verurteilt. Die kurdischen Nationalchauvinisten sind zur Erlangung ihres „Selbstbestimmungsrechts“ bereit, mit Imperialisten und Zionisten aus Israel zusammen zu arbeiten und die Länder der Region in Kolonien der Imperialisten zu verwandeln. Mustafa Hejri, jetziger Führer der kurdisch-demokratischen Partei / Iran hat in einem Interview mit der israelischen Zeitung „Jerusalem Post“ gesagt: „Iran zahlt sehr viel Geld an Hamas und Hisbollah im Libanon“, er führt weiter an „ich glaube, dass Israel den Iran als seinen Hauptfeind betrachten und dafür sorgen muss, dass der Iran geschwächt wird“.

Genosse Stalin machte uns deutlich, dass in einer Zeit, in der die Imperialisten herrschen, der Kampf für das Selbstbestimmungsrecht der Völker nur zusammen mit dem Kampf gegen die Imperialisten eine Bedeutung bekommt, weil sie nicht voneinander zu trennen sind. Von den Seiten der Kommunisten ist der Kampf für Autonomie und Selbstbestimmungsrecht nur dann erfolgreich wenn dieser gleichzeitig gegen den Imperialismus geführt wird und nicht für die Unterstützung der Politik des Imperialismus.

In der letzten Zeit sind wir mit dem heldenhaften Kampf der syrischen Kurden für Freiheit und Autonomie konfrontiert worden. Sie kämpften gegen die Türkei und den IS für die Erhaltung der Selbstbestimmung und Souveränität Syriens. Sie haben erfolgreich für ihre Freiheit und gegen die feindlichen Kräfte gekämpft und das Vertrauen von großen Teilen des syrischen Volkes erworben. Es wäre richtig gewesen, mit dem selben fortschrittlichen Geist bis zur vollen Befreiung Syriens vom Joch der Türkei, US-Imperialisten, Zionisten und Islamisten weiterzukämpfen und nicht stattdessen auf halbem Weg zum Erfolg einen neuen von den US-Imperialisten und seinen Verbündeten vorgegebenen Weg einzuschlagen und als deren Handlanger zu fungieren.[1] Es ist eindeutig, dass die US-Imperialisten keinen Wert drauf legen, die Interessen der syrischen Kurden zu realisieren. Sie werden für die politischen Machtspiele mit Russland und der Türkei in der Region und gegen die Souveränität des Staates Syrien missbraucht.

Die Beendigung der Völkerunterdrückung der Kurden in allen Ländern, wo sie leben, ist nur durch gemeinsamen Kampf und Zusammenarbeit mit den anderen Völkern innerhalb dieser Länder für Freiheit, Demokratie, Souveränität und territoriale Integrität im Kampf gegen Imperialismus und Zionismus möglich. Durch gegenseitigen Respekt und die Anerkennung der Rechte aller anderen Völker dieser Länder ist ein friedliches und brüderliches Nebeneinander mit gegenseitiger Unterstützung möglich. Es ist nicht vorstellbar, dass die Völker Irans eine kurdische Autonomieregierung im Iran vergleichbar wie z. B. jenes von Barsani im Irak akzeptiert. Die Unterstützung des Selbstbestimmungsrechts der Völker ist verbunden mit dem Kampf gegen Imperialismus und Zionismus und von diesem nicht trennbar.

Unsere Partei wird bei der Lösung dieser Frage konsequent bleiben. Unsere Partei wird nur die gerechten und revolutionären Forderungen des kurdischen Volkes für Freiheit, Demokratie, Autonomie und Selbstbestimmung unterstützen, die mit dem Kampf gegen Imperialismus, Zionismus und deren Handlanger in der Region wie dem IS verbunden ist.

Unsere Partei ist dagegen, dass die nationalchauvinistische Propaganda eines großen oder kleinen Volkes den Inhalt des Klassenkampfes vertuscht und die Grenze zwischen revolutionären und reaktionären Kräften nur durch eine Volkszugehörigkeit bestimmt wird. Der Erfolg des Kampfes der Kurden, welche immer wieder von Niederlagen begleitet war, ist nur durch Abkehr vom oben genannten falschen Weg möglich. Im Iran, in der Türkei, im Irak und in Syrien soll die Solidarität der Völker innerhalb der jeweiligen Länder gegen den gemeinsamen Feind unterstützt und verstärkt werden. Dies ist der einzige Weg zu unserem gemeinsamen Ziel.

Hände der US-Imperialisten weg vom Iran, der Region des mittleren und nahen Osten!

Partei der Arbeit Iran (Toufan)

2016-10-01

www.toufan.org

[1] 1-Narin Kobane, ein Journalist der Bas News, zitiert in einem Artikel einen der Führer der „Demokratischen Kräfte Syriens“ mit den Worten: „Die Einrichtung einer amerikanischen Militärbasis, 35 km südlich von Kobane in der Ortschaft Sibat, ist vollendet.“ http://bas-haber.com/tr/news/17582/kobanedeki-abd-askeri-ussu-tamamlandi?utm_source=dlvr.it&utm_medium=facebook#sthash.e3grXC8r.m1dLNvZo.dpuf

2-In einer Berichterstattung über Syrien der Sendung “MONITOR” im deutschen Kanal ARD vom 8. September 2016 wird gezeigt, wie amerikanische Militäreinheiten in der Uniform der „Volksverteidigungseinheiten“ der syrischen Kurden aus Kobane unter Verletzung der territorialen Integrität des syrischen Staates gegen die syrische Armee kämpfen, und damit gemeinsam mit den syrischen Kurden als Verbündete des IS agieren. http://mediathek.daserste.de/Monitor/Gestern-Helden-heute-Zielscheibe-Die-K/Video?bcastId=438224&documentId=37612090

https://youtu.be/tJsfO4uBhts

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