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USA raus aus dem Irak! Hände weg vom Iran!

USA raus aus dem Irak!
Hände weg vom Iran!

Die Kriegsverbrecherbande von Bush, Cheney & Co droht dem Iran mit Sanktionen und Krieg. Und die ganze Welt, einschliesslich Grosse Koalition, applaudiert dazu. Selbst im Besitz des grössten atomaren Waffenarsenals der Welt werfen sie anderen Herstellung von Atombomben vor. Selbst Ockupanten des brennenden Irak, wo sie den Widerstand des Volkes im Blut ersticken, die Menschen foltern und abschlachten, ihr Haus und Hof zerstören, ihre Erdölreichtümer rauben, ihr Land verwüsten, ihre Menschenwürde mit Füssen treten und jetzt, im Anblick ihrer schmachvollen Niederlage das Land in einen Bürgerkrieg stürzen – ja die schlimmsten Kriegstreiber der Welt werfen dem Iran Kriegsvorbereitung vor.

In was für einer Welt leben wir, die einer solch zynischen Barbarei Beifall spendet?

Die USA haben direkt nach der Ockupation des Irak mehrere militärische Basen an der Grenze zum Iran aufgebaut, um sie als Druckmittel gegen das iranische Regime zu benutzen und Teheran so ihrem Willen gefügig zu machen. Änderung der Regime im Irak, Nordkorea und Iran waren Bestandteile der BushDoktrin, die als „neue amerikanische Weltordnung“ deklariert in Wirklichkeit nichts als Erpressung, Krieg und Zerstörung über die ganze Welt gebracht hat. Jetzt, nach dem irakischen Fiasko, nimmt USA’s Kriegshysterie zu: Zwei Flugzeugträger sind zum Persischen Golf geschickt worden und über 50 Kriegsschiffe sind an Irans langer Küste im Golf stationiert. Das Säbelrasseln soll Bush’s Diktat den nötigen Nachdruck verleihen, wonach Teheran die friedliche Nutzung der Kernenergie einstellen soll. Nach dem Urteil aller Experten hat Iran keine Atombomben. Aber das reicht Bush nicht aus. Sein Diktat gilt nicht den eigenen Bundsverwandten, den Atommächten Israel, Pakistan und Indien. Er will die volle Kontrolle über den Nahen Osten haben, um seine Rivalen um die Weltmacht, EU, Japan, Russland und China, in Schach zu halten.

Kann USA dieses Ziel ohne militärische Intervention erreichen? Ja, das ist durchaus möglich. Denn die Mullahs in Teheran sind religiös verbrämte Mafiosis, die der Erhaltung ihrer Macht willen alles machen würden, auch einen Ausverkauf der nationalen interessen des Iran. Alle Fraktionen des islamischen Regimes zeigen starke Tendenzen zum Kompromiss mit USA. Iran war einer der ersten Staaten der Welt, der das Lakaienregime in Bagdad als legitime Regierung des Irak offiziell anerkannt hat. Iran unterstützt im Stillen die amerikanisch-anglosachsische Allianz in Afghanistan. Experten glauben, dass USA ohne diese Unterstützung weder im Irak noch in Afghanistan sich halten kann.

Eine Invasion im Iran ist angesichts der enormen Probleme USA’s im Irak und internationell zur Zeit unwahrscheinlich. Trotzdem ist die Kriegshysterie gefährlich und kann durchaus mit der Lügenpropaganda vor dem Einmarsch in den Irak verglichen werden. Sollten die USA die Mullahs nicht politisch ihrem Willen gefügig machen können, bleibt die militärische Option als letztes Mittel. Und alle Welt weiss, dass die Herren in Washington vor diesem letzten Mittel nicht zurückschrecken, egal ob sie Demokraten oder Republikaner sind. Den USA ist der mittelalterliche Charakter des iranischen Regimes vollkommen gleichgültig. Die Geschichte zeigt, dass sie mit welchen satanischen Regimes auch immer zusammenarbeiten, wenn es nur ihren Interessen dient. Es reicht ihnen, wenn Teheran sich ihnen gegenüber wie z.B. Kuweit, Arabische Emirate, Saudi-Arabien, Pakistan oder Türkei verhält. Nur politisch Naiven, wirtschaftlich Abhängigen, Gehirngewaschenen oder Ignoranten können die USA ihre imperialistische Politik noch als Kampf für Demokratie, Freiheit und Menschenrechte oder als Kampf gegen den Terrorismus verkaufen. Die Iraner werden niemals die Ereignisse des Jahres 1953 vergessen, wo der demokratisch gewählte iranische Ministerpräsident Mossadegh von den USA in einem Putsch gestürzt wurde, weil er die iranische Ölindustrie verstaatlicht hatte. Die CIA brachte dann den aus dem Land geflohenen Schah an den Pfauenthron zurück. Die USA hatten keine moralischen Bedenken, die erste iranische Demokratie im Blut zu erstickten. An diesem amerikanischen Verständnis von „Demokratie“-Export hat sich bis heute nichts geändert. Man sollte nicht verblendet vom islamistischen Charakter der Mullahs den kolonialen Charakter der USImperialistischen Barbarei vergessen.

USA raus aus dem Irak – sofort und bedingungslos! Keine Sanktionen, keine Bomben gegen den Iran!

Partei der Arbeit Irans (Toufan), www.toufan.org toufan@toufan.org März 2007

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