برگ نخست / دسته‌بندی نشده / STATESMENTS / German /  Erklärung der Partei der Arbeit Irans (Toufan) zum 1. Mai 2005

 Erklärung der Partei der Arbeit Irans (Toufan) zum 1. Mai 2005

 Erklärung der Partei der Arbeit Irans (Toufan) zum 1. Mai 2005

Schluss mit Krieg, Elend und Armut

In was für einer Welt leben wir? Die grösste Militärmacht der Welt sitzt einem kleinen Volk auf dem Nacken. Täglich müssen die Menschen im brennenden Irak machtlos zusehen, wie ihre Söhne und Töchter abgeschlachtet, ihr Haus und Hof zerstört, ihre Erdölreichtümer geraubt, ihr Land verwüstet und obendrein ihre Menschenwürde mit Füssen getreten wird. Die Grundlage ihres Lebens ist für Generationen vernichtet. Unsere Politiker und Massenmedien wollen uns weiss machen, dass die Amerikaner den Irakern auf diese Weise „Demokratie“ beibringen wollen. Na, vielen Dank! Für wie dumm halten sie uns eigentlich? Das Traurigste an allem ist, dass der Spuk kein Ende hat. Kaum haben die Kriegsverbrecher mit den weissen Kragen, die sich als die Erfinder von Demokratie und Menschenrechten ausgeben, die eine Beute unter den Nagel gerissen, schon strecken sie ihre blutigen Hände nach neuen Opfern aus. Ihre Macht- und Geldgier ist schier unersättlich. Die Erdölräuberbande von Bush & Co droht offen dem Iran mit Krieg, und die ganze Welt applaudiert oder schweigt dazu. Selbst im Besitz des grössten Waffenarsenals der Welt werfen sie dem Iran Waffenherstellung vor. Dreister geht es nicht! Doch abgeschreckt vom Umfang des Volkswiderstandes im Irak wagen sie nicht den Angriff. Mit allerlei Tricks versuchen sie nun, die verschiedenen ethnischen und religiösen Gruppen gegeneinander aufhetzen: Kurden gegen Araber, Schiiten gegen Sunniten, Türken gegen Kurden, Araber gegen Perser, … .  Destabilisierung von innen soll bessere Bedingungen für einen Angriff von aussen schaffen. Dabei benutzen sie die Völker als Figuren auf dem Schachbrett ihrer strategischen Pläne, der vollständigen Beherrschung und Kontrolle der Region. Der Nahe Osten soll dann als Aufmarschgebiet für die nächsten strategischen Ziele des Pentagon dienen: die Konfrontation und endgültige Abrechnung mit China und Russland.

Am 1. Mai ist es an der Zeit, sich daran zu erinnern, dass Krieg das Ergebnis eines ökonomischen Systems ist, das die Maximierung des Profits zu seinem obersten Prinzip erhoben hat. Es kann nicht anders als expandieren, wenn der innere Markt gesättigt ist. Dabei gerät es unweigerlich in Konflikt mit anderen Mächten, die dieselbe Ambition haben. Am Ende kann es weltweit nur einen Sieger geben. Es gilt zu überleben oder unterzugehen. Der Kapitalismus mit seinem Drang nach imperialer Vorherrschaft muss Krieg führen, um zu überleben! Heute sind alle inneren Märkte der westlichen Industrienationen gesättigt. Daher herrscht dort Stagnation und Massenarbeitslosigkeit. Der Kapitalismus ist am Ende, er hat der jungen Generation keine Perspektive zu bieten: Über 30 Millionen Arbeitslose allein im „goldenen“ Westeuropa leben am Rande der Armut, und es werden jeden Tag mehr. Ganz zu schweigen vom Elend der übrigen Welt, wo alle drei Sekunden ein Kind an Hunger stirbt.

Als Reaktion auf dieses unmenschliche System, seine friedlichen und kriegerischen Raubzüge, seine sozialen Ungerechtigkeiten, seine Neigung zu Rassismus und Krieg usw. entstand einmal der Kommunismus. Unsere Medien versuchen uns einzureden, dass der Kommunismus gescheitert ist. Das, was gescheitert ist, war eine bürokratische Bonzenherrschaft, die sich durch Verrat am Kommunismus im Osten etabliert hatte. Dieser Verrat war gerade durch eine Abkehr von den kommunistischen Ideen entstanden. In Wirklichkeit ist im Osten eine bürokratische Variante des Staatskapitalismus gescheitert. Die kommunistischen Ideen jedoch leben weiter und setzen als einzige formulierte, realistische Alternative zum Kapitalismus ihren Siegeszug in den Köpfen und Herzen der arbeitenden Menschen in der ganzen Welt fort. So auch in unserem Land, Iran.

Die Islamische Republik Iran verbietet jegliche gewerkschaftliche Organisation und hat den 1. Mai als Kampftag der Arbeiter – eine Errungenschaft der Revolution 1979 – abgeschafft. Die iranischen Arbeiter begehen heute den 1. Mai unter Bedingungen dreifacher Unterdrückung. Sie werden nicht nur von den einheimischen Kapitalisten ausgebeutet, leiden nicht nur unter der religiösen Diktatur mittelalterlicher Islamisten, sondern ihnen sitzt auch das ausländische Kapital im Nacken. Resultat: Millionen Arbeitslose, Arbeiterlöhne unter Existenzminimum, eine galoppierende Inflation, Schwarzmarkt, Korruption, Streikverbot, Schleierzwang für Frauen, Inhaftierung, Folterung und Hinrichtung Oppositioneller und Andersdenkender – all das ist Alltag für die Arbeiterklasse in der Islamischen Republik.

Für die arbeitenden Menschen jedoch gibt es nur einen Ausweg aus der imperialistischen Barbarei: am Klassenkampf festzuhalten und den Kapitalismus bis zum Sturz zu bekämpfen.

Partei der Arbeit Irans (Toufan) www.toufan.org

Print Friendly, PDF & Email

دیدگاهتان را بنویسید

نشانی ایمیل شما منتشر نخواهد شد. بخش‌های موردنیاز علامت‌گذاری شده‌اند *